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Thema: 23.07.2017 - Finsterbrunnertal Gerhard (Gelesen 36 mal) |
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Olga

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Hallo Gerhard, es war mir ein Vergnügen, die tollen Fotos zu betrachten. Sie sprechen für sich, da bräuchte man fast keine Nachlese mehr zu schreiben. Aber ich finde auch deine Nachlesen immer sehr interessant... ich bin gespannt.... Ein herzliches Dankeschön an den Fotografen Grüße an alle Olga
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Gerhard

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Re: 23.07.2017 - Finsterbrunnertal Gerhard
« Antworten #1 am: 26.07.17 um 15:43:36 » |
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Nur 2,5 Std. später und Olga kann sich schon entspannen. Hier die Nachlese: Puh, hatten wir Glück mit dem Wetter. Am Samstag Abend Regen und Gewitter, am Wandersonntag Sonne, Wolken und (mitgezählten) 9 Regentropfen, am Montag Schietwetter mit viel Regen und windig. Um 11:00 standen auf dem Parkplatz beim Naturfreundehaus Finsterbrunnertal startbereit Bernd, Gerhard (mit Hund Rico), Ingrid (mit Hund Quinni/Quinnie/Quinny), Jörg, Neu-GPSlerin Karin, Olga, Wolfgang und warteten auf Astrid (mit Hund Cooper), Anika und Klaus. 11:05 kamen Sie dann auf den Parkplatz gerast. Astrid hatte auf ihr Navi gehört, das sie zu einer kleinen Westpfalz-Rundfahrt verführte. So ging es denn 11:10 los. Zunächst ein Stück des Eisenhüttenweges. In dem Tal standen Mitte des 18. Jahrhunderts noch 15 Werke um Eisen zu schmelzen und weiter zu verarbeiten. Bald darauf erreichten wir die wild-romatische Karlstal-Schlucht mit Wasserlauf, kleinen Wasserfällen, vielen großen Steinen, Holzbrücken, einem Pavillion und umgestürzten Bäumen. Nach einem leichten Anstieg kamen wir an die Amseldelle, unserer ersten Trinkpause. Hier ließ 1842 der damalige Besitzer und Betreiber der Hüttenwerke Karl Freiherr von Gienanth für seine Arbeiter und die ganze Bevölkerung einen Freizeitpark (!!!) mit Irrgarten, Kegelbahn, Schießstand und ein kleines Bewirtungsgebäude errichten. Heute stehen dort nur noch Mauerreste und eine kleine Hütte. Für die damalige Zeit sicher sehr nobel und eigentlich ein Vorläufer dessen, was heute Google oder Facebook ihren Angestellten bietet. Von nun an ging´s nur noch bergauf nach Schmalenberg, die höchste Erhebung der Tour. Während der Tourführer an einer Kreuzung leichte Führungsschwächen zeigte, entdeckte Bernd ein schönes Plätzchen mit Bänken und einem Pumpbrunnen. Also legten wir hier unsere wohlverdiente Mittagsrast ein. Nach der Kalorienaufnahme durchquerten wir Schmalenberg um danach recht lange nur bergab zur Hirschalber Mühle mit ihren Fischweihern zu gelangen. Gleich darauf erreichten wir die Streitwiese. Das ist ein schön angelegtes und gepflegtes Fleckchen mit vielen Sitzgelegenheiten, einem großen steinernen Tisch, einer Feuerstelle und einer offenen Hütte mit Ofen. Wie soll´s anders kommen - von nun an ging´s (sachte) wieder in die Höhe. Durch sonnigen Mischwald, nochmals vorbei an einer kleinen, schönen Hütte mit Freisitz, einem überdachten Bereich und einem offenen Hexenhäuschen. Bald darauf hatten wir die letzte Spitze auf dem Höhenprofil erklommen um danach nur noch bergab zu marschieren. Wir passierten dabei die leider ausgetrocknete Quelle die dem Tal ihren Namen gab: der Finsterbrunnen. Schon fast in Sicht- und Hörweite lag unser Startpunkt, das Natur- freuden..., pardon, das Naturfreundehaus. Hier gönnten sich alle 10 Wanderer kühle und heiße Getränke sowie Apfel- und Käsekuchen. Die drei Hunde begnügten sich mit Wasser und Leckerlis. Kurzfassung: 10 Wandersleut, 3 Hunde, etwa 5 Std. unterwegs (mit etlichen kleinen Päuschen), ca. 17km und - scheen war´s!!! (Klar doch, eben eine Pfalzwanderung...)
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Olga

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Re: 23.07.2017 - Finsterbrunnertal Gerhard
« Antworten #2 am: 27.07.17 um 09:55:34 » |
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Jo, scheen war's Scheen war die Wanderung, scheen sind die Bilder und scheen ist die Nachlese!!!
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