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Thema: 05.02.2017 Finsterbrunner Tal (Gelesen 59 mal) |
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Gerhard

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Eine fa-moos-e Tour! Ein schwaches Bild gaben da unsere Wandersleut ab. Gerade mal 3 GPSler (Astrid, Olga, Gerhard) fanden den Weg ins Finsterbrunner Tal. Genau so viele Gastwanderer (Brigitte, Peter, Werner) ließen sich auf die ca. 15km Wanderung ein. Fast pünktlich ging´s los. Und zwar ziemlich heftig. Geschätzte 50 Höhenmeter bei 300m Strecke. Die Streckenplaner ließen sich nach etwa 2/3 etwas lustiges und sinnvolles einfallen. An einer Abzweigung standen zwei Schilder: linke Strecke für die "Junioren", rechte Strecke für die "Senioren". Klar nahmen wir die Junioren-Strecke! Aber die hatte es stellenweise in sich und ein paar Stellen waren mit Seilen gesichert. Oben auf dem Aussichtsfels angekommen war die Aus- sicht - na ja... Olgas Blutdruck schwankte von Luftballon (Parkplatz) bis LKW-Reifen (Aussichtspunkt). Unserer Altersweisheit entsprechend nahmen wir für den Abstieg die Senioren-Route. Durch das nasse Laub war selbst der gemäßigte Abstieg nicht ohne. Ab da ging es ohne weitere nennenswerte Steigungen gemächlich weiter. Die ersten Kilometer auf einem breiten Weg, den Pioniere 1896 angelegt haben. In der arbeitsfreien Zeit betätigten sie sich an den vielen großen Felsen als Steinmetze. Dort sollte sich etwas abseits vom Weg die angekündigte nackte Frau zeigen. Allerdings zeigte sie sich uns nicht. Ihr war wohl zu kalt. Es war die in Stein gemeißelte Jagdgöttin Diana. Unsere kurze Mittagsrast legten wir in einem Buswartehäuschen in Schmalenberg ein. Danach ging´s weiter und weg war der Weg. Also unsere Gelb-grüne Markierung. Noch mal 300m zurück, gesucht, geguckt, vermutet und da war sie, die verwitterte Markierung etwa 20cm über dem Boden an einem Stein. Kurz darauf passierten wir die Hirschalber Mühle um in ein sehr schönes, wildromantisches Tal zu kommen. Hier floss der Bach stellenweise noch unter Eis und auch der Weg war noch mit Schnee und Eis bedeckt. Eindrucksvoll auf der ganzen Tour waren die unzähligen bemoosten Stellen. Ein Stelle ließ uns innehalten und rätseln: Am Fuß eines Baumes lagen ganz frische Holzspäne und oben drüber 4 ovale Löcher im Baumstamm. Specht oder Mensch? Denn die größten Späne waren etwa 1cm breit und 5-6cm lang. Macht ein Specht solch große Späne? Peter will seinen Bruder fragen, der ist Förster. Kurz drauf hatte Cooper sein Highlight der Tour. Ein alter Leder-Fußball am Wegesrand! Die nächsten 1-2km hieß es für uns schießen und für Cooper rennen und fangen. Und abends war er platt. Cooper. Der Ball war es schon vorher. Das Wetter hat auch mitgespielt. Nur einmal fing es kurz an leicht zu nieseln. Die Strecke habe ich mehr oder weniger a-la-carte herausgesucht. Auf der Karte waren zwar Markierungen, aber nicht so ganz in freier Natur. Schaut mal das letzte Foto. So sah an einer Stelle zum Beispiel die Wegmarkierung aus... Wir haben´s trotzdem ohne weiteren Verlaufer geschafft und waren nach 4,5 Std. (ca. 15:30) wieder am Parkplatz beim Naturfreundehaus Finsterbrunner Tal. Dort plünderten wir die Kuchentheke (3 Sorten, einer ausverkauft, von einem noch 2 Stück...) und gönnten uns Kaffee dazu. Werner konnte sich ob der gefüllten Teller deftiger Speisen die rings herum verspeist wurden nicht von seinem Sitzplatz trennen und blieb da um sich noch was deftiges zu gönnen. Die anderen 5 machten sich zufrieden auf den Heimweg. Die Stecke war sehr schön und wird im Sommer oder Herbst wahrscheinlich noch mal eine Wiederholung erfahren.
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Olga

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Re: 05.02.2017 Finsterbrunner Tal
« Antworten #1 am: 08.02.17 um 10:12:13 » |
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Herzliches Dankeschön an Gerhard - für die interessante und lustige Tour - für die schönen Fotos - für die ausführliche gut geschriebene Nachlese
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