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(Moderatoren: Peter, Forum Admin)
   05.02.2017   Finsterbrunner Tal
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   Autor  Thema: 05.02.2017   Finsterbrunner Tal  (Gelesen 59 mal)
Gerhard



05.02.2017   Finsterbrunner Tal
« am: 07.02.17 um 16:37:07 »
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Eine fa-moos-e Tour!
 
Ein schwaches Bild gaben da unsere Wandersleut ab. Gerade mal 3 GPSler (Astrid, Olga, Gerhard)
fanden den Weg ins Finsterbrunner Tal. Genau so viele Gastwanderer (Brigitte, Peter, Werner)
ließen sich auf die ca. 15km Wanderung ein.
 
Fast pünktlich ging´s los. Und zwar ziemlich heftig. Geschätzte 50 Höhenmeter bei 300m Strecke.
Die Streckenplaner ließen sich nach etwa 2/3 etwas lustiges und sinnvolles einfallen.
An einer Abzweigung standen zwei Schilder: linke Strecke für die "Junioren", rechte Strecke für die
"Senioren". Klar nahmen wir die Junioren-Strecke! Aber die hatte es stellenweise in sich und ein
paar Stellen waren mit Seilen gesichert. Oben auf dem Aussichtsfels angekommen war die Aus-
sicht - na ja...
Olgas Blutdruck schwankte von Luftballon (Parkplatz) bis LKW-Reifen (Aussichtspunkt). Unserer
Altersweisheit entsprechend nahmen wir für den Abstieg die Senioren-Route. Durch das nasse Laub
war selbst der gemäßigte Abstieg nicht ohne.
Ab da ging es ohne weitere nennenswerte Steigungen gemächlich weiter. Die ersten Kilometer auf
einem breiten Weg, den Pioniere 1896 angelegt haben. In der arbeitsfreien Zeit betätigten sie sich
an den vielen großen Felsen als Steinmetze. Dort sollte sich etwas abseits vom Weg die angekündigte
nackte Frau zeigen. Allerdings zeigte sie sich uns nicht. Ihr war wohl zu kalt. Es war die in Stein
gemeißelte Jagdgöttin Diana.
 
Unsere kurze Mittagsrast legten wir in einem Buswartehäuschen in Schmalenberg ein. Danach ging´s
weiter und weg war der Weg. Also unsere Gelb-grüne Markierung. Noch mal 300m zurück, gesucht,
geguckt, vermutet und da war sie, die verwitterte Markierung etwa 20cm über dem Boden an einem
Stein. Kurz darauf passierten wir die Hirschalber Mühle um in ein sehr schönes, wildromantisches Tal
zu kommen. Hier floss der Bach stellenweise noch unter Eis und auch der Weg war noch mit Schnee
und Eis bedeckt. Eindrucksvoll auf der ganzen Tour waren die unzähligen bemoosten Stellen.
Ein Stelle ließ uns innehalten und rätseln: Am Fuß eines Baumes lagen ganz frische Holzspäne und
oben drüber 4 ovale Löcher im Baumstamm. Specht oder Mensch? Denn die größten Späne waren
etwa 1cm breit und 5-6cm lang. Macht ein Specht solch große Späne? Peter will seinen Bruder fragen,
der ist Förster.
Kurz drauf hatte Cooper sein Highlight der Tour. Ein alter Leder-Fußball am Wegesrand! Die nächsten
1-2km hieß es für uns schießen und für Cooper rennen und fangen. Und abends war er platt. Cooper.
Der Ball war es schon vorher. Das Wetter hat auch mitgespielt. Nur einmal fing es kurz an leicht zu
nieseln.
Die Strecke habe ich mehr oder weniger a-la-carte herausgesucht. Auf der Karte waren zwar
Markierungen, aber nicht so ganz in freier Natur. Schaut mal das letzte Foto. So sah an einer Stelle
zum Beispiel die Wegmarkierung aus...
Wir haben´s trotzdem ohne weiteren Verlaufer geschafft und waren nach 4,5 Std. (ca. 15:30) wieder
am Parkplatz beim Naturfreundehaus Finsterbrunner Tal. Dort plünderten wir die Kuchentheke
(3 Sorten, einer ausverkauft, von einem noch 2 Stück...) und gönnten uns Kaffee dazu. Werner
konnte sich ob der gefüllten Teller deftiger Speisen die rings herum verspeist wurden nicht von
seinem Sitzplatz trennen und blieb da um sich noch was deftiges zu gönnen. Die anderen 5 machten
sich zufrieden auf den Heimweg.
Die Stecke war sehr schön und wird im Sommer oder Herbst wahrscheinlich noch mal eine
Wiederholung erfahren.
Olga



Re: 05.02.2017   Finsterbrunner Tal
« Antworten #1 am: 08.02.17 um 10:12:13 »
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Herzliches Dankeschön an Gerhard
 
- für die interessante und lustige Tour  
- für die schönen Fotos
- für die ausführliche gut geschriebene Nachlese
 
 Cheesy
Wolfgang



Re: 05.02.2017   Finsterbrunner Tal
« Antworten #2 am: 15.02.17 um 18:47:44 »
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Hallo Gerhard,
schade dass ich nicht mitkonnte.
Aber vielleicht kann ich resp. Google hiermit zur Aufklärung der Specht oder Mensch-Frage beitragen:
https://www.google.de/search?q=gro%C3%9Fe+l%C3%B6cher+in+b%C3%A4umen+spe cht&client=firefox-b-ab&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiqr7OHy5LSAhWmApoKHcPjBJYQsAQIMQ&biw=1600&bih=805#imgrc=GhuJw-dTRygyoM:  
 
(Oder einfach nach "große löcher in bäumen specht" suchen und dann dem Link "Bilder zu große löcher in bäumen specht" folgen.)  
Ist wohl sicher ein Specht auf Futtersuche gewesen. Die großen Späne hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. Shocked
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