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Thema: 16.03.08Grenzwanderung Großrosseln/Petite Rosselle (Gelesen 56 mal) |
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Joerg2

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16.03.08Grenzwanderung Großrosseln/Petite Rosselle
« am: 17.03.08 um 17:26:11 » |
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Am Palmsonntag fanden sich immerhin 16 Wanderer zur grenzüberschreitenden Wanderung vorbei an den Hinterlassenschaften deutschen und französischen Bergbaus im Rosseltal ein. Das Thema der Wanderung passte ja prima in die aktuellen Ereignisse und Diskussionen. Treffpunkt war am still gelegten Bahnhof in Großrosseln. Laut Wettervorhersage sollten es 11°C und Schauer sein. Leider waren es nur 9°C und zum Ende hin eher Dauerregen. So wurde schnell das Unwort mit „R“ kreiert. Einzig Anna war froh über die Wetterlage, da sie ihren „Imperméable“ mal wieder lüften durfte. Zum Start überquerten wir gleich die Brücke über die (zum Glück heute weniger übel riechende) Rossel und damit die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich gleich zweimal. Es ging zunächst zur ehemaligen Grube Velsen bzw. zur Müllverbrennungsanlage. Die fehlende Infotafel (zur Vorwanderung war sie noch da!) wurde ersetzt durch Beiträge von unserem „Bergmann“ Beppo und von Susanne. Peter wollte gleich den 14-sitzigen Mannschaftswagen ausprobieren. Weiter ging es dann in die „richtige“ Natur durch den Wald Richtung Geislautern zum ehemaligen Forsthaus. Am anschließenden Anstieg konnte Susanne endlich die von Gertrud ausgeliehenen Wanderstöcke ausprobieren. Nach einer Straßenüberquerung ging es ins Tal und wieder über die Grenze nach Frankreich. Hier machten wir auch eine kurze Vesper-Rast bis der aufkommende Regen uns wieder antrieb. Es ging vorbei an Absinkweiern, Trimm-dich-Pfad und dem „Chalet des Amis de la Nature“ (ganz schön perfekt, mein Französisch nach unserem Karibik-Urlaub, gell?). Beim Friedhof kamen wir nach Petite Rosselle und zur ehemaligen Bergbauanlage Puit St. Charles. Im Regen noch viel trostloser. An der Mehrzweckhalle konnten wir noch gerade den Düften der Grillspezialitäten widerstehen. Dort war das Etappenziel der gleichzeitig, aber zum Glück mit unterschiedlicher Strecke durchgeführten IVV-Wanderung. Sogar ein Bus aus Rüdesheim stand da. Weiter ging es bergan zur alten Werkssiedlung „Cité Wendel Sud“ mit pittoresken Bergarbeiterhäuschen. Oben angekommen gab es einen atemberaubenden Blick auf die ehemalige Anlage von „Carreau Wendel“ mit Museum. Angesichts des immer schlechter werdenden Wetters wurde einstimmig beschlossen, dass der optional geplante Abstecher ins Museum ausfällt und wir direkt zum Ausgangspunkt am Großrosseler Bahnhof zurückkehren. Dort genossen die Wanderer die wohlschmeckenden Kuchen, die Luzi gebacken hatte. So kam die arg unterkühlte Silke auch schneller zur warmen Badewanne und zur heißen Suppe. Für die Statistiker: Dauer 3,5h, Länge ca. 12 km. Genaueres wird das GPS-Profil von Peter ergeben.
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