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   Autor  Thema: 2-Täler-Tour  (Gelesen 44 mal)
Ute



2-Täler-Tour
« am: 09.02.08 um 20:21:11 »
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Spät, aber nicht zu spät, kommt nun auch die Nachlese.
 
Aufgrund der Länge des Textes, dürft ihr euch beim Lesen gerne etwas Zeit nehmen.  
Sollten euch nur die Namen der Mitwanderer interessieren, bitte bis zum Schluss durchscrollen.
 
Abmarschbereit standen 14 Karnevalmuffel von einem Fuß auf den anderen tretend auf dem Sparkassen-Parkplatz in Weiskirchen und warteten sehnsüchtig auf ihre Wanderführerin.  
Ob sie ihre Tour vergessen hat?  
Schon 11 Uhr und sie ist noch immer nicht da!  
Wo bleibt sie denn nur?  
Ach, die ist ja nie pünktlich...  
Kurz nach elf kam sie mit dem Auto um die Ecke geschossen. Um 11 Uhr 11 hatte sie endlich die Wanderschuhe an den Füssen und begrüßte ihre Mitwanderer.  
Und siehe da, es gab darunter sogar Jecken mit roter Nase und wallendem Haupthaar...  
 
Bei strahlend blauem Himmel und winterlichen Temperaturen begannen wir unsere 2-Täler-Tour am Kurpark. Nach kurzer Strecke über Asphalt ging’s ab in den Wald. Hier wurde der Holzbach zu unserem stetigen Begleiter. In gemäßigtem Tempo ging es stetig bergan. Wir wechselten von schmalen Erdwegen auf breite Fahrwege und überall sprudelten kleine Wasserfälle, an denen Eiszapfen hingen. War das ein Glitzern!  
Je höher wir stiegen, desto weißer wurde die Landschaft. Am Iltisfelsen gab es den ersten längeren Halt. Wir überquerten den Holzbach und wanderten im Gänsemarsch weiter bergan.  
Und geschneit hat es auch! Immer dann, wenn einer der Jecken wild an einem schneebedeckten Ast herumzupfen musste, gab es zur Freude ahnungsloser Naturgenießer Schneegestöber im Nacken...  
Dank des herrlichen Sonnenscheins war es fast eine Märchenlandschaft. Der verharschte Boden ließ jeden Schritt knirschen und so mancher Tritt war beschwerlich. Nicht selten war ein „Ah" und „Oh wie schön“ zu hören. Es war wie weiße Weihnachten. Auch der Wildpark lag verschneit im Sonnenschein - oh wie schön! Parallel zum Rotwildgehege ging es auf einem gut gepolsterten, verschneiten Nadelweg weiter. Beim Durchqueren eines lichten Fichtenwaldes gab es linker Hand einen schönen Aussichtspunkt mit afrikanisch anmutenden hölzernem Gestänge. Dort verschwanden auch einige der Mitwanderer samt Hund (ich glaube, es waren Gerhard, Martin und Peter) und ließen die Gruppe vorweg laufen.  
Kann mich einer dieser Männer mal aufklären, was es dort zu bestaunen gab? Wenn’s nur `ne Pinkelpause war, will ich es nicht wissen.
Nach kurzer Trinkpause holten uns die Abtrünnigen rasch wieder ein und es ging weiter durch die Winterlandschaft. Kurz nach einer Schranke führte uns ein Pfad links in das Hölzbachtal hinein. Hier bogen sich die Äste unter der Schneelast und es wurde eine Kraxelei durch den Schnee. Toll! Am Tiefpunkt des Hölzbaches war wieder eine Brücke zu überqueren und wir stießen auf den spektakulären Felsenweg, dem wir ein Stückchen folgten. An der Kneippanlage von Waldhölzbach gab es in der dortigen Wanderhütte eine Futterpause. Enttäuschung stand den Wanderern im Gesicht! Hatte die Berlinerin doch nicht für die entsprechenden Berliner gesorgt! Und das an Fasching! Statt dessen kamen da nur so kleine gesunde, süße Murmeln zum Vorschein! Nichts wie weiter. Es wurde lausekalt, weil die Beine nicht geschwungen wurden! Leider ging es nur bergab. Nichts mit warm werden. Uff, es wird abenteuerlich. Heißt es doch über Trittplatten einen reißenden Wildbach zu überqueren. Gab es nasse Füße? Glaub nicht, die Fotos sehen so aus, als hätte es jeder trockenen Fußes geschafft. Dem kleinen Anstieg durch den Wald folgten wir nicht, da bei dem vielen Schnee niemand einen Ausrutscher riskieren wollte. Der breite Waldweg führte uns durch Waldhölzbach und wir erreichten den Barfußwanderweg. Schade, niemand wollte seine Wanderschuhe in das bereit stehende Regal stellen und mit nackten Füssen weiter marschieren. Vielleicht beim nächsten Mal und anderen Temperaturen...
Vorbei an einer Weiheranlage gelangten wir links über eine Wiese gehend wieder in den Wald, natürlich bergan - und das ein gutes Stück. An einem Waldparkplatz hieß es noch einmal Straße überqueren und weiter ging es durch den nun langsam seine Schneepracht verlierenden Wald bergab, bis wir auf den uns bekannten Hinweg stießen. Mit glühenden Gesichtern und noch immer blauem Himmel endete unsere schöne Schneetour am Parkplatz.  
Nein, nicht ganz. Den meisten gelüstete es nach Kaffee und Kuchen. So gab es noch einen gemütlichen Ausklang in der Weiskircher Gastronomie bevor alle von dannen zogen.
Ich danke den Mitwanderern Anke, Anna, Bernd I, Bernd II, Birgit, Gerhard, Gudrun, Irmel, Jörg, Martin, Olga, Peter, Stefan und Susanne für das Tellerchen-Leer-Essen und auch unserem Schnee-Hund Loba fürs Napf-Leer-Futtern, denn allein mein Stossgebet zum Wettergott hätte uns nicht ein so herrliches Winterwanderwetter beschert.
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