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Thema: 5. August 2007 Rund um Püttlingen (Gelesen 83 mal) |
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Anna_

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Mit nur ein paar wenigen unerheblichen Minuten Verspätung, die jedoch aufgrund der weiten Anreise von Luzie über "Köln"überhaupt nicht ins Gewicht fielen, machten sich so gut wie Punkt 11.00 Uhr 15 Wanderer (Gerhard, Bernd 2, Annette, Susanne, Peter, Beppo, Martina, Luzi, Jörg mit Gastwanderer Dawai, Ute, Margret, Gudrun, Birgit, meine Wenigkeit) und 1 Hund (Loba) )auf den Weg rund um Püttlingen. Zwei Körper hatten wohl entschieden zu Hause zu bleiben Vom der Parkplatz des Vogelfreundehauses aus ging es gleich in der schon starken Vormittagssonne den Berg hinauf. Diese erste Bergetappe wird auf dem Rückweg nochmal besondere Bedeutung erhalten. Denn hier sahen oben angekommen auf der Bank die überwiegende Anzahl der Wanderinnen und Wanderer nur 3 Personen mit einem Hund auf der Bank sitzen ... Nach dem ersten Trinkstopp ging es frohen Mutes weiter durch den Wald Richtung Ortseingang Köllerbach. Auf diesem zweiten Abschnitt machten sich bei der Wanderführerin erste Anzeichen von Panik breit. Sollten hier wirklich auf dem Weg 3 Personen abhanden gekommen sein? Zum Glück trafen die verlorenen drei dann doch noch ein (der Boxenstopp des Gastwanderers Dawei blieb somit dann doch ohne Folgen). Weiter ging es durch den Wald Richtung Riegelsberg. Schlag 12.00 Uhr wurde die zweite Trinkpause auf dem extra angelegten Rastplatz in "großer Runde" unter dem Blätterdach eingelegt. Trotz einiger Proteste durften doch einige wenige Mitwanderer hier schon mal etwas Proviant verspeisen ... Und wieder ging es weiter durch den Wald zum "Hauptverteilerkreis" nach Riegelsberg. Hier wurden kurz zwei Straßen überquert und dann ging es auch sofort wieder hinein in den Wald. Mal bergauf und mal bergab schlugen wir uns gut behütet unter dem schützenden Blätterdach und bei einem stetigen Lüftchen zum Forsthaus Neuhaus durch. Hier wurde Punkt 13.00 Uhr die Mittagsrast eingelegt. Die 15 Mitwanderer verteilten sich großzügig über den Spielplatz und und waren in Erinnerung an die Jahresabschlußveranstaltung (damals) froh, dass wir jetzt ohne lange Wartezeiten unsere mitgebrachte Wegzehrung verspeisen konnten. Das Highlight der Mittagsrast war jedoch ohne Zweifel die schwarze "Gazelle" die durch den Wald trabte und intensive Blicke insbesondere der weiblichen Wanderer auf sich zog ... (Besonderer Hinweis für Beppo: beim Studentenwerk gibt es auch Weibliche .... zum Mieten Es fiel nicht leicht - aber, da wie hier noch nicht die Hälfte der Wegstrecke zurückgelegt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg durch den Urwald vor den Toren der Stadt. Die Temperaturen stiegen weiter an ... und es ging immer mal wieder bergab und bergauf. Endlich hatten wir den Urwald durchkämmt und kamen über Kirchheck und von der Heydt durch den Wald nach Püttlingen zum Stadtteil Ritterstraße. Es gab wohl kaum jemanden der nicht bei meiner Wandertour eine extra Ration Wasser mitgenommen hat. Diese wurde auch gebraucht. Es gab wohl auch kaum einen Körper, der nicht schon irgendwie durchnässt war. Aber ich kannte kein Erbarmen. Es stand eine weitere Gipfelbesteigung an. Um 15.30 Uhr quälte sich die Truppe in der Rösselwies den Berg hinauf zur nächsten Raststelle. In luftigen Höhen wurde hier eine Pause eingelegt und bei Kaffee und diversen kleinen Teilchen sowie mit Vanilleeis und Erdbeeren neue Kraft geschöpft. Es kamen schon vereinzelte Fragen auf wie weit es denn noch bis zum Ziel sei und ob es vielleicht eine Abkürzung gebe ... ? Auch diverse Fahrangebote wurden zum Schluss ausgeschlagen und alle machten sich um 16.15 Uhr geschlossen auf den Weg um die Abschlussetappe zu meistern. Über den Stadtteil Ritterstraße führte unser Weg am Fuße der Bergehalde wieder ins Naturschutzgebiet. Wir machten uns auf diese in einem kleinen Bogen zum umvierteln. Die Frage nach dem Aufstieg wurde irgendwie besprochen aber dann doch nach der etwas umfangreicheren Rast und der großen Hitze irgendwie ad acta gelegt und dann waren wir auch irgendwie schon wieder auf schönen Waldpfaden Richtung Köllerbach unterwegs. Bei der zu Beginn angesprochenen Bank machten wir auch auf dem Rückweg wieder eine Pause, um den letzten Schattenplatz vor der Schlussetappe noch etwas auszukosten. Hier entbrannte eine heiße Diskussion über Pferde. Einige hatten auf dem Hinweg Pferde oder ein Pferd oder zwei Schimmel oder vielleicht nur ein kleines braunes Pferd und andere hatten gar nichts gesehen Hier trafen Überzeugungen und Meinungen aufeinander und die Frage Pferd oder kein Pferd wird nie geklärt werden können. Soviel steht aber fest: Vorne an der Ecke haben auf den Fotos vom Hinweg keine Pferde gestanden .... Den Berg hinab - mit einem herrlichen Blick über das Köllertal - ging es zurück zum Vogelfreundehaus. Gegen 17.15 Uhr ging eine mal wieder unvergessliche Wanderung zu Ende. Wegen der vorgerückten Stunde mussten einige Wanderteilnehmer sogleich die Heimfahrt antreten. Der Rest stürzte sich in das Kneipptretbecken und watete mit mehr oder weniger Eleganz durch's Wasser. Die Abkühlung der Waden tat gut. Der Körper zog nach und kühlte sich mit Getränken im Schatten vorm Vogelfreundehaus ab.
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Susanne

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Re: 5. August 2007 Rund um Püttlingen
« Antworten #1 am: 05.08.07 um 21:21:23 » |
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Hallo Anna, ein dickes Danke für diese im wahrsten Sinne des Wortes tolle Tafeltour mit ihren vielen Highlights. Irgendwie entwickelt sich Püttlingen zum Premiumwandergebiet.
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Stefan

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Re: 5. August 2007 Rund um Püttlingen
« Antworten #2 am: 17.08.07 um 20:53:18 » |
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Liebe Anna, falls die 2 Körper mir und Anke gehört haben sollten: Wir waren in Urlaub, konnten uns aber am 08.07. nicht von Allen verabschieden, da wir schnell nach Hause mussten....
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