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Thema: 06.04.25 Blies-Grenz-Weg, Kleinblittersdorf (Gelesen 40 mal) |
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Olga

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06.04.25 Blies-Grenz-Weg, Kleinblittersdorf
« am: 07.04.25 um 15:28:25 » |
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"Wir gingen an unsere Grenze" Bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel, aber bei kühlen 10 Grad, brachen wir 7 (Andrea, Barbara, Claudia, Gernot, Marion, Olga und Ralf) pünktlich um 11 Uhr auf, um das Biosphärenreservat Bliesgau zu erkunden und zu erwandern. Die Vierbeinerin Bella war erfreulicherweise auch dabei. Zeitweilig blies uns ein eisiger Ostwind ins Gesicht. In der Nacht zuvor gab es einen Temperatursturz von 23 auf 3 Grad. Nach ca. 3 km führte uns unser Weg direkt an das Ufer der Blies, wo wir jede Menge Treibholz erblickten, das durch die Strömung angespült wurde und sich auf der Wasseroberfläche und im Wasser der Blies sammelte (siehe Fotos von Marion und Olga). Wir standen auf der Fußgängerbrücke, die Deutschland und Frankreich verbindet, und blickten auf die "Moulin de la Blies - musée des techniques faïencières". Die Moulin de la Blies wurde 2015 zum 9. beliebtesten Bauwerk der Franzosen gewählt. Wir fanden eine interessante Kulisse vor, die die Natur mit dem historischen Erbe der Blies-Ufer verbindet. Weiter ging es über saftige Weiden und blühende Wiesen am Rande des Biosphärenreservats Bliesgau. Passagen über die Höhe boten bei klarer Fernsicht fantastische Ausblicke bis in die Vogesen. Die Route führte uns zu dem kleinen Ortsteil „Bliesgersweiler Mühle“ (siehe Fotos von Olga). Dort kehrten wir vor etlichen Jahren ein. Eine steile Straße mit Aussicht auf den Ort Bliesransbach führte uns wieder auf schmale Waldwege, bis wir rechtzeitig zur Halbzeit, also nach einer Wanderstrecke von 7,5 km, einen wunderschönen und windgeschützten Rastplatz entdeckten, wo wir uns gerne niederließen, um unser Mitgebrachtes zu verzehren, während einige Wanderer an uns vorbeigingen, die wahrscheinlich den Dragoner Weg oder den "Chemin des Étoiles", den Sternenweg erwandern wollten. Gestärkt nahmen wir die 2. Halbzeit (die restlichen 7,5 Kilometerchen) in Angriff. Die Route verlief weiter in den Wald hinein über schmale Pfade hinauf zur ersten schönen freien Sicht über die hier typische Kulturlandschaft von freien Feldern und Streuobstwiesen. Von der Anhöhe liefen wir bergab, querten eine Waldstraße und gingen in Serpentinen hinab an Streuobstplantagen vorbei. Ein steiler Anstieg führte uns wieder aus dem Wald hinaus, zu einer Feld- und Wiesenlandschaft. Abenteuerlich anmutende Pfade durch verwunschene Ruinen und verwilderte Parkanlagen früherer bürgerlicher Anwesen führten auf sonnenverwöhnte Hänge, an denen in früheren Zeiten offenbar auch schon Weinbau an der Oberen Saar betrieben wurde. Auf der ganzen Strecke (15,4 km - lt. Aufzeichnung von Ralf) verliefen wir uns, dank Gernot, kein einziges Mal. Während wir "schnawwelten" , achtete Gernot aufmerksam auf die Wegmarkierung. Als wir uns nach 15,4 km unseren Autos näherten, freuten wir uns riesig auf die Einkehr in der Bliesgau Scheune. Auf großen Umwegen (mia culpa! ich als Vorfahrerin bin nämlich falsch abgebogen) gelangten wir schließlich und endlich dorthin, wobei es auch bei einigen von uns (mich eingeschlossen) zu Geschwindigkeitsüberschreitungen kam. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen. In der Bliesgau Scheune nahmen wir gemeinsam an einem Tisch Platz, um unseren Hunger und (Kaffee)Durst zu stillen. Hier noch der Link zu den Fotos von Marion, Gernot und mir: https://www.peter-auer.de/nextcloud/index.php/s/yL6m3ZpatzisbwE?dir=/202 5/20250406%20Blies-Grenz-Weg
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Ralf

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Re: 06.04.25 Blies-Grenz-Weg, Kleinblittersdorf
« Antworten #1 am: 17.04.25 um 17:04:14 » |
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Vielen Dank für die sehr gelungene Nachlese. Es hat alles gestimmt: Angenehme Gesellschaft und ideales Wanderwetter. Das wir die Bliesgau Scheune auf dem zweitbesten Weg angesteuert haben, lag an unseren Navis. Ich habe mein Navi schon länger im Verdacht, dass es mir nicht immer die Wahrheit sagt...
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