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   23.02.25 Karl-May-Weg, Sulzbach-Schnappach
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   Autor  Thema: 23.02.25 Karl-May-Weg, Sulzbach-Schnappach  (Gelesen 41 mal)
Olga



23.02.25 Karl-May-Weg, Sulzbach-Schnappach
« am: 24.02.25 um 15:36:50 »
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Diesmal fanden sich erstaunlicherweise 13 Wandersleute am Parkplatz Schürer Weg ein, um auf dem Karl-May-Weg die schönsten Seiten des Wandergebiets Ruhbachtal und Brennender Berg zu erkunden. Etlichen von uns war diese Strecke schon ein wenig vertraut.  
Frohgemut und in der Hoffnung, dass die Sonne sich noch blicken lässt, brachen wir, Anne, Astrid, Barbara, Claudia, Doris, Gernot, Jörg, Kirsten, Markus, Olga, Ralf, Sabine (die Gastwanderin) und Tina, püntlich um 11 Uhr auf. Es erwartete uns tatsächlich eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, die sogar Karl May als Grundlage für seine abenteuerlichen "Weltreisen" hätte dienen können  Wink. Auf 27 Stationen erläutern Tafeln, Leben und Werk des sächsischen Lügenbolds. Der Karl May Weg verbindet die Waldgebiete Dudweiler, Friedrichsthal und Elversberg.
Es gab etliche Ruhebänke auf dieser Strecke und da die Bäume noch nicht belaubt waren, konnten wir die wärmenden und wohltuenden Sonnenstrahlen genießen.  
Die Mittagsrast legten wir in und an einer Schutzhütte oberhalb des dahin plätschernden Ruhbachs ein (siehe Fotos). Ab der Schutzhütte nahmen die Kniegeplagten Anne und Kirsten eine Abkürzung zurück zum Gasthaus  "Bayrisch Zell", um dort unter freiem Himmel auf uns zu warten. Dabei ließen sie sich entspannt die Sonne auf den Pelz scheinen, wie sie uns später freudestrahlend berichteten.
 
Alle anderen freuten sich darauf, die weiteren Kilometer zurückzulegen und die tieferliegende Schlucht des Naturdenkmals "Brennender Berg" (siehe Fotos von Ralf) zu durchqueren, wo wir auf Goethes Spuren wandeln durften, denn:
 
"Auch Johann Wolfgang von Goethe, der den Beginn des Brandes in die 1760er Jahre verlegt, besuchte im Juli 1770 den Brennenden Berg, woran eine Gedenktafel erinnert. Er schrieb vier Jahrzehnte später in seinen Lebenserinnerungen Dichtung und Wahrheit über den Besuch:
    „Wir hörten von den reichen Dutweiler Steinkohlengruben, von Eisen- und Alaunwerken, ja sogar von einem brennenden Berge, und rüsteten uns, diese Wunder in der Nähe zu beschauen. […] Wir traten in eine Klamme und fanden uns in der Region des brennenden Berges. Ein starker Schwefelgeruch umzog uns; die eine Seite der Höhle war nahezu glühend, mit rötlichem, weißgebranntem Stein bedeckt; ein dicker Dampf stieg aus den Klunsen hervor und man fühlte die Hitze des Bodens auch durch die starken Sohlen.“
 
Nach 14,5 Kilometern erreichten wir gegen 15 Uhr das Gasthaus "Bayrisch Zell". Gemeinsam mit Anne und Kirsten, die im Freien auf uns warteten, kehrten wir dort ein, um es uns bei Kaffee und Kuchen gut gehen zu lassen.  
 
Ich freue mich darüber, dass doch viel mehr Leute als erwartet aus unser Wandergruppe an dieser Wanderung teilgenommen haben. Schön, dass ihr dabei ward.  
 
Hier ist der Link zu den Fotos - viel Vergnügen beim Betrachten:
https://www.peter-auer.de/nextcloud/index.php/s/yL6m3ZpatzisbwE?path=%2F 2025%2F20250223_Karl-May-Weg
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