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   08.09.2024 - Gräfin Loretta Traumschleife
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   Autor  Thema: 08.09.2024 - Gräfin Loretta Traumschleife  (Gelesen 58 mal)
Gerhard



08.09.2024 - Gräfin Loretta Traumschleife
« am: 10.09.24 um 11:29:32 »
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Tags zuvor 28°, am Wandertag 18°. Puh, was ein Temperatursprung!
 
Nach und nach trafen nahe der Nahe alle 10 Wandernde ein. Hier und da noch ein Tropfen
von oben. Doch davon ließen sich Anne, Astrid, Barbara, Bernd II, Claudia, Gerhard,
Marion, Martina, Olga, Ralf und Wanderhund Rico nicht abschrecken.
Die beiden Pfälzer Recken hatten Rücken, ließen sich diese Schwäche aber nicht anmerken.
X ging diesmal nicht mit und deshalb konnten wir Punkt 11 Uhr starten.
Gleich zu Anfang ging es, man ahnte es, bergauf zur Frauenburg. Die 5-türmige Burganlage
diente im 14. Jahrhundert Gräfin Loretta von Sponheim als Altersruhesitz. Kaum waren
die mächtigen Türme und Mauern zu sehen wurden entzückt die Smartphones zum Knipsen
gezückt. Nach einem kurzen Rundgang im Innenhof lud die mittlere Ebene in der Burg zu einem
Gruppenbild ohne Dame ein. Niemand wusste wie man an den Handys den Selbstauslöser
aktiviert, und so war es unsere Dame Olga die auf den Auslöser drückte.
(Wolfgang hätte es gewusst, weilte aber derweil in Ungarn.)
 
Und weiter bergauf. Immer wieder tolle Blicke auf die Burg. Nun aber von immer höher.
Bald darauf erreichten wir auf einer freien Anhöhe einen schön angelegten Rastplatz
mit neuer Hütte und 11 römischen Säulen, der Allee der römischen Kaiser. Dazwischen
kleine Stehlen mit original römischen Steinen aus Bauwerken. Hieß es zumindest.
Warum auch immer packte Bernd ohne ersichtlichen Grund seinen neuen quietschgelben
Regenschirm aus. Und prompt 3 Minuten später fielen ein paar wenige Tropfen vom
Himmel. Die letzten für diesen Tag.
Weiter mit etlichen schönen Ausblicke, vielen kleinen Wasserläufen und immer heller
werdendem Wetter kamen wir an einen weiteren Rastplatz. Hier konnte man am Horizont
(mit einiger Phantasie) den Erbeskopf erkennen. So meinte es jedenfalls die Hinweistafel.
Kaum da, gingen die Rücksäcke auf und Proviant wurde hervor geholt. "Halt, hier gibt
es noch nicht unsere Mittagsrast!" Olga verteilte ein Sortiment an gesalzenen Nüssen.
Barbara wollte sich erleichtern und schlug sich in nördlicher Richtung durch Schlehen-
hecken ins Dickicht. Nach etwa 10 Minuten kam sie abgekämpft aus südlicher Richtung
aber ohne sichtbarer Blessuren wieder zu uns. Und weiter ging´s.
 
Aber dann, ihr ahnt es, nach einem weiteren Anstieg erreichten wir eine Lichtung
mit Schutzhütte und Tischen und Bänken. Hier war die Mittagsrast geplant und wurde
auch gemacht. Bevor die Rücksäcke geplündert wurden zerstreuten sich alle Anwesenden,
mit Ausnahme von Olga, explosionsartig in alle Himmelsrichtungen um den inneren Druck
des Frühstückkaffees hinter Büschen oder Bäumen abzubauen. Danach wurde gequatscht
und gegessen. Meist gleichzeitig. Zur weiteren Stärkung hatte der Wanderführer
Zimt-Zwetschgen-Muffins gebacken, mitgebracht und an die anwesenden hungrigen
Mäuler verteilt. Nachdem alles aufgezehrt war ging es weiter. Sollte es weiter gehen.
Olga fiel es ein, dass sie ja auch noch "musste". Also warteten wir geduldig bis sie einen
passenden Busch fand und nach gefühlten 10 Minuten wieder bei uns war.
 
Nun ging es flach weiter. Immer mehr Kleidungsstücke wurden ausgezogen und wanderten
in die Rucksäcke. Die angedachte Zwischeneinkehr beim Dorf-Verschönerungs-Verein fiel aus.
Der Verein wurde aufgelöst, das Dorf ist schön genug. Nee, Scherz.
Zwischen 13 und 17 Uhr, genau die Zeit für Kaffee und Kuchen, haben die sonntags geschlossen.
Dafür läutete Martina fernmündliche bei einem Cafe in Nohfelden an und reservierte erfolgreich
Plätze um nach der Tour die Kalorien zu ersetzen.
Auf der folgenden Felsnase Hammerstein hatten wir einen tollen Panoramablick in das Nahetal.
Von nun an ging´s bergab bis auf die Höhe der Nahe die wir auf einer Brücke überquerten.
Bald darauf erreichten wir den sogenannten "Weibersprung". Hier geht die Sage, dass in der
Gegend ein Ungeheuer sein Unwesen getrieben hat, das nur mit einer jährlichen Opfergabe
in Form einer Jungfrau einigermaßen zu besänftigen war. Dieser Brauch wurde dann aber
irgendwann eingestellt. Grund: Es gab kaum noch Jungfrauen...
 
Ohne nennenswerte Steigungen wanderten nun die Altfrauen und -männer durch das Nahetal
Richtung Tourstart und Parkplatz unserer Autos. Nach vielen Schweißtropfen gab´s zum Schluss
nur eine Meinung: Tolle Tour, da hat sich die Anfahrt gelohnt!
 
Die technischen Aufzeichnungen zur Tour variierten sehr stark. Denke, wir können uns
nach ca. 400 Höhenmeter 13,4km Länge gut schreiben lassen.
 
So genug gequatscht, Schluss jetzt!
Hier noch der Zugang zu den Fotos:
 
https://www.peter-auer.de/nextcloud/index.php/s/yL6m3ZpatzisbwE?path=%2F 2024%2F2024-09-08%20Gr%C3%A4fin%20Loretta
 
Ah, halt, doch noch was. Wie nach dem Gottesdienst einen Hinweis auf die nächste Tour:
Die Potzberg-Runde am Potzberg. Genaueres zur aussichtsreichen Runde kommt noch.
 
 
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