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Thema: 19.11.2023 - Spitzbubenweg 12/15 (Gelesen 25 mal) |
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Gerhard

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Zeitig kurz vor 11:00 trafen sich am 19.11.23 in Münchwies die gut gelaunten Wanderer*innen Annette, Astrid, Bernd II, Eva, Kirsten, Olga, Ralf, Wolfgang sowie die beiden Wandergästinnen Andrea und Jola, außerdem der Wanderaussucher Gerhard sowie Gasthündin Bella und unsere beiden Wanderhunde Vielfell-Cooper und Rico Langbein. Auf die Familie Hoppenstedt warteten wir vergeblich. Cooper zeigte Bella mal gleich wer hier das Sagen hat. Wolfgang hatte seine Wanderschuhe vergessen und ging dann halt barfuß mit. Zur Stärkung gab es vom Tourführer Apfel-Walnuss-Kosakenzipfel die einige sofort vernaschten, andere für unterwegs mitnahmen. Kurz vor Wanderbeginn kam ein kleiner, älterer, aristokratisch wirkender Herr mit Knollennase auf uns zu und stellte sich vornehm vor: „Mein Name ist Lohse! Ich wandere hier.“ Und verschwand alsbald im Wald. Nach dem Schietwetter der vergangenen Tage und Wochen hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter. Bewölkt, meist Sonne und trocken von oben. Aber nicht von unten. Der gut ausge- schilderte Wanderweg war meist sehr saftig. Wetter und Stimmung waren gut und somit hatte niemand etwas dagegen die Zusatzschleife unter die Sohlen zu nehmen. Wie heißt es doch so schön: „Ein Leben ohne Wandern ist möglich, aber sinnlos.“ Die Mittagsrast legten wir ungefähr in der Mitte der Tour auf Baumstämmen verteilt in der Sonne ein. Ganz in der Ferne vernahm man leise ein Holleri du dödl di, dudl dö, du dodl di. Da schien jemand rücksichtsvoll im Wald für das Jodeldiplom zu üben. Eine echte Herausforderung stellte der überflutete Wanderweg kurz vor einer Brücke dar. Der Weg war unpassierbar und so mussten wir todesmutig über den reißenden Wildbach hüpfen. Nur Wolfgang durchwatete hämisch grinsend die 20-30cm hohe Überflutung. Als Belohnung gruppierten wir uns für das Gruppenfoto auf dieser Brücke. Wie haben wir das hinbekommen, dass alle 3 Hunde gebannt in die Kamera blicken...? Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir den Höcherbergturm mit geöffnetem Cafe/Restaurant. Hier wurden die verloren geglaubten Kalorien wieder aufgefüllt. Die meisten füllten drinnen, drei draußen. Vom ebenfalls geöffnetem Turm hatten Mann und Frau nach 128 Stufen einen beeindruckenden 360° Rundumblick. Von hier aus waren es nur noch etwa 30 Minuten bis zu unseren Autos. Beim Passieren der Therapeutischen Sucht-Klinik am Rande von Münchwies vernahmen wir einen Disput. Um was es genau ging war nicht zu verstehen. Eine energische männliche Stimme rief laut: Die Ente bleibt draußen! Kurz darauf kamen wir nach nur 15,8km wieder zu unseren Autos. Ach, früher war mehr Kilometer! Darauf einen Klöbener Krötenpfuhl! Prosit! PS: Wer wäre in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden? Richtig! Hier noch der Foto-Link: https://photos.app.goo.gl/fsr8zeZgZZmxP4KR9
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