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Thema: 02.07.2023 Perl - Schloss Malbrouck – Eft - Perl (Gelesen 26 mal) |
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Ralf

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02.07.2023 Perl - Schloss Malbrouck – Eft - Perl
« am: 03.07.23 um 19:11:28 » |
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Unserer Wandergruppe (Doris, Olga, Bernd I, Wolfgang und Ralf) war schon um 10:50 Uhr komplett und konnte sich in der nordwestlichen Ecke unseres schönen Bundeslandes bei bestem Wanderwetter auf die Strecke machen. Durch ein Wohngebiet mit stolzen Ein- und Mehrfamilienhäusern ging es in den nahen Wald. Die Straßennamen – „Siercker Straße“, „Apacher Straße“, „Im Siercker Gewännchen“ – ließen schon früh die Nähe zu Frankreich erahnen. So dauerte es auch nur wenige Minuten und einen Kilometer bis wir französischen Boden betreten konnten. Die nächsten 1 ½ km ging es am Fuße des Hammelsbergs über den sentier des orchidées durch eine mit einzelnen Baumgruppen garnierte Wiesenlandschaft. Nicht nur das Wetter war gut zu uns. Vom nahen Bergkamm des Hammelsbergs machten winkende Wanderer auf sich aufmerksam und riefen uns ein nettes Hallo zu. Im (französischen) Merschweiler, dass wir nach etwas mehr als 4 km erreichten, machte uns ein freundlich winkender Traktorfahrer seine Aufwartung. Offensichtlich hatten wir an diesem Tag eine positive Ausstrahlung. Auch die Singvögel des Ortes waren bester Stimmung. Ihr Zwitschern übertönte die Glocken der Dorfkirche, die zur Mittagsstunde läuteten, deutlich. Der kleine Ort bot mit seinem alten Waschbrunnen, eigenwilligen Hausfassaden und seinem französischen Flair interessante Fotomotive. Nach 6 km erreichten wir Schloss Malbrouck, das in der Gegend auch Schloss Meinsberg, genannt wird. Hier ließen wir uns auf der Außenterrasse nieder, genossen den schönen Ausblick in Richtung Westen und machten unsere Mittagsrast. Der exponierte Ausblick hatte mit seinem kühlen Luftzug einen Preis, den wir gerne zahlten, zumal wir der Zugluft mit Westen und Pullovern ein Schnippchen schlugen. Gestärkt machten wir uns auf in Richtung Eft: Über Feldwirtschaftswege, an großen Getreidefeldern vorbei. Aber auch über kniehohe vom Klatschmohn umrandete Wiesenpfade. Nach knapp 9 ½ km erreichten wir Eft und konnten hier gelungen restaurierte Bauernhäuser bewundern. Weiter ging es in Richtung Westen auf den Schneeberg. Oben angekommen wurden wir – trotz des etwas dunstigen Wetters – mit einem schönen Fernblick in Richtung Merziger und Saarburger Land belohnt. Auch durfte man den Eindruck gewinnen, dass die Region der Windkraft mit großer Offenheit begegnet. Nach einer Weile öffnete sich die Landschaft in Richtung Westen und man konnte einen weiten Blick ins Luxemburger Land genießen; auch Perl war nicht mehr allzu fern. Nach gut 12 km hatten wir den Schneeberg hinter uns gelassen und tauchten in das Waldgebiet „Atzbüsch“ ein, das uns schon aus früheren Wanderungen bekannt war. Über Teile des Panoramawegs und Ausläufer des Hunsrücksteigs erreichten wir den Park von Nell. Der Barockgarten ist Teil des Projektes Gärten ohne Grenzen und war zum Abschluss der Wanderung noch ein besonderer Leckerbissen fürs Auge. Nach 16 km erreichten wir unsere Autos und ließen den Wandertag im nahen Eiscafé ausklingen. Vielen Dank an alle Mitwanderer. Es war ein schöner Tag.
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