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Thema: 09.10.2022 - Felsenwald-Tour (Gelesen 43 mal) |
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Gerhard

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"Ein Oktobertag wie aus dem Bilderbuch. Der Sonntag hat seinem Namen alle Ehre gemacht," sagte die Wetterfee im TV um 20:00. Recht hatte sie! Pünktlich um 11:00 waren alle startbereit. Na ja, nicht ganz alle. Der Gruppengründer schrieb via WhatsApp, dass er es "eventuell" erst bis 11:10 schafft. Okay - wir warten *. Er hat´s tatsächlich innerhalb dieser Zeit gepackt. So gingen wir 11 Wandernden um 11:11 (ohne Tusch und Narrhalla-Marsch) los. Nach 11 Minuten durchschritten wir das erste Highlight der Tour, das Felsentor. Olga konnte nicht widerstehen und sucht (teilerfolgreich) einen Weg auf das Naturdenkmal. Das Felsentor war auch das Symbol der Wege- markierung die übrigens sehr gut war. Nur 1-2 mal zeigte der Tourführer leichte Schwächen wo´s lang geht. Bernd und Wolfgang lösten die Frage souverän mittels ihrer smarten Phones. Über schmale, fast zugewachsene Pfade und über breite Fortstwege ging es vorbei an imposanten Felsen die sich wie Perlen an der Schnur aneinander reihten. Auch ein Blick nach oben lohnte sich. Von einem Wolken losen blauen Himmel strahlte die Sonne auf buntes Herbstlaub. Ein pfälzischer Indian Summer. Leider kamen auch andere auf die Idee bei diesem schönen Wetter diesen Premiumweg zu beschreiten. Immer wieder überholten wir Einzelpersonen oder kleine Gruppen. Klar, legten wir doch unsere GPS-Geschwindigkeit vor. An der Felsformation "Gebetbuch", nach etwa der Hälfte der Tour, ergänzten wir Corona-Distanziert die bisher verloren geglaubten Kalorien. Weiter durch den Sonnen durchfluteten Pfalz-Wald, vorbei am Eis- weiher mit Sprinkleranlage erreichten wir das Sagenumwobene Mordloch, den markanten "Kanzelfels" und kurz darauf das bewirtschaftete Forsthaus Starkenbrunnen. Hier galt es die schwierige Frage zu klären: Draußen oder Drinnen? Mist, alle Sonnenplätze besetzt. Wie könnten wir die fest montierten Sitzgruppen in die Sonne schieben? Gar nicht. Also: rein ins Forsthaus. Um 15:30 war die Kuchenauswahl schon stark dezimiert. Die Auswahl beschränkte sich auf Käsekuchen und - Käsekuchen. Unisono wählten wir alle Kaffee und - Käsekuchen. Und der war ng ng - seeehr trocken. Na ja, was soll´s, wir hatten ja Kaffee zum Runterspülen. Gestärkt gingen wir die letzte Steigung an. Und schon nach 700m waren wir wieder bei unseren Autos beim Beckenhof. Bevor es weiter geht nur noch ein Werbeclip: Ihr seid gerne draußen? Trifft euch gerne mit Freunden? Ihr liebt saisonale Spezialitäten? Dann ist die nächste GPS-Wanderung am 23.10.2022 genau die Richtige für euch! Schaut mal im Forum. So, und schon geht´s weiter: Am Beckenhof war deutlich mehr los, die Schlange vor der Selbstbedienungstheke erheblich länger und freie Sonnenplätze gab´s auch keine. So gesehen war unsere Schlusseinkehr beim Starkenbrunnen trotz Trocken-Käse nicht ganz verkehrt. Zufrieden ob des Wetters, der Wandernden und der Wanderung starteten alle wieder Richtung Heimat und Dusche. Für die Statistik: 11 Wandernde (Astrid, Bernd, Gerhard, Jörg, Kirsten, Marion, Martina, Olga, Stefan, Ulrike und Wolfgang, sowie unsere 4-Beiner Viel-Fell-Cooper und Rico Langbein) bewältigten 14km und 470 Höhenmeter in einer Gehzeit von 3:10 mit einer guten Geh-Geschwindigkeit von 4,5km/Std. Hier der Link zu den Fotos: https://cloud.degoo.com/share/GNaD90dvZIBDTpoKzpUm-w 1. Foto anklicken und dann weiter blättern. Erst Wolfangs Fotos, dann die von Bernd und Marion. PS: Noch einen Gruß an den anonymen Wander-Allergiker H.M. aus F.! * Apropos warten: Kürzlich in einer Psychologiezeitschrift gelesen: Der Ranghöhere lässt den Rangniederen immer etwas warten. Und je größer die Rangunterschiede, desto länger die Wartezeit. Beispiele? Ärzte, Verwaltungen, Politiker usw.
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