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Thema: 26.07.2015 Beckinger Saarblicke (Gelesen 43 mal) |
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Gerhard

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Zum zweiten Mal in der Geschichte der GPS ging der Tour-Aussucher und -Einsteller gar nicht mit. So war eben Fremdführung angesagt. Kurz vor 11:00 trafen sich in Beckingen am restaurierten schönen Bahnhof Bernd II, Gerhard, Gudrun, Martina und Olga. Kirsten kam auf 2 Rädern auf ihrer Suzi zum Bahnhof. Also konnten wir bei sonnigem Wetter pünktlich um 11:00 los marschieren. Damit man bei der Beckinger Saarblicke - Tour auch die Saar sieht, galt es zunächst Höhe zu gewinnen. Gleich zu Beginn mussten wir genau 250 (gezählte!) Stufen erklimmen. Vorbei ging es an erhaltenen Bunkern und Steinbrüchen zu einem Kalk-Brennofen. Kurze Zeit später standen wir vor der Fischerhütte mit grandiosem Blick über das Saartal. Über abwechslungsreichen Untergrund und tollen Weitblicken erreichten wir in etwa der Hälfte der Tour die kleine Kapelle "Ave Maria". Gleich neben der Kapelle rasteten wir auf zwei großen Baumstämmen. Bei der Suchen nach einem verschollenen Müsliriegel fand der Schreiber dieser Zeilen in den Tiefen seines Rucksackes einen Stapel Becher aus der Frühzeit irgend einer GPS Wanderung. Ein flapsig in die Runde geworfenes "Hat vielleicht jemand etwas zum Füllen dieser Becher dabei?", wurde prompt positiv beantwortet. Ganz spontan zog Bernd eine eiskalte (!) Flasche Pfälzer Sekt aus seinem Rucksack. Bei der weiteren Such nach dem Müsliriegel fand sich noch ein kleines Fläschchen Minze-Sirup mit Limetten und Zitronen. Das passte doch hervorragend zusammen! Obwohl so gar nicht in der Karte verzeichnet, nahmen wir die nun folgende sehr kurvenreiche und leicht schwankende Strecke in Angriff. Unterwegs legten wir noch jeweils drei Gedenk-Sekunden für den verhinderten Tour-Aussucher Stefan, für die Homburger Sippe im kleinen Walsertal und für einen zweifach gebrochenen kleinen Zeh auf einer Alm ein. Ein kleines Stück begleitete uns unwissentlich und unmerklich sogar der Sensenmann...! So nach und nach waren wir wieder auf der Höhe der Saar der wir kurz folgten um gleich darauf wieder am Ausgangspunkt Beckinger Bahnhof zu sein. Kompliment an Stefan, er hat nicht an Markierungstafeln gespart. Die Strecke war hervorragend ausgeschildert. Zum Abschluss genehmigten wir uns in der Hessmühle im Nachbarort Rehlingen noch heiße und kalte Getränke, sowie warmen Apfelstrudel mit Eis und Sahne, Apfelstrudel mit Eis und ohne Sahne, Apfel- strudel ohne Eis aber mit Sahne und Apfelstrudel ohne Eis und ohne Sahne. (Ja ja, Servicepersonal hat´s nicht leicht...) PS: Olga hat die Tour ohne Cooper, zumindest äußerlich, gut überstanden und Gudrun konnte mittels kleinem Rettungsring gerettet werden.
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