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Thema: Nachlese zur Wanderung am 28.07. (Gelesen 53 mal) |
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bernd

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Um 10 Uhr trafen sich bei milden 20°C (dem "heißesten" Tag des Jahres) die Herren Pathos, Patros und Siramis und fuhren nach Nalbach. Die dort erwartete Lady de Winter fand sich aber trotz Zusage nicht ein, so dass die 3 Musstentiere selbst über ihr Schicksal entscheiden mussten. Da es stark regnete, reichten die kreativen Vorschläge von "Wir wandern" über "Wir wandern zur Eisdiele" bis "Wir FAHREN zur Eisdiele". Trotz Platzregen ("Ich glaub, da hinten wird es schon heller") entschieden sich die Drei Helden spontan (insbesondere wegen der langen Anreise) zu einer "kurzen" Wanderung. Eine tolle Entscheidung, denn nun kübelte es erst richtig und hörte während der gesamten TorTour auch nicht mehr auf. Auf dem Weg zum Steinberg hatte irgendein Bach sein Bett genau auf dem Wanderpfad aufgeschlagen und so kämpften sich die Drei (Deppen) gegen die Wogen den Berg hinauf. Obwohl Siramis wegen seiner Makro Neigung sonst die Truppe bremste, waren es dieses Mal die Bremsen selbst, die in Scharen ("Los Leute, jetzt gilt's - mehr Doofe laufen uns bei dem Wetter nicht mehr vor's Maul") über die drei Helden herfielen und diese fast bis zur Unkenntlichkeit (da half auch der furiose Einsatz ihrer Degenschirme nicht) verstümmelten. Und verständlicherweise den sonst so forschen Schritt der drei Herren bremsten. Dermaßen ausgebremst wurde am Hoxberg der Entschluss zur Umkehr gefasst. Da wie auf dem ganzen Weg üblich irgendwelche Räuber die Schilder entfernt hatten, befragten die drei Recken das Heilige Nupsi und gelangten so auf kürzestem Weg in die Niederungen der Prims. Mittlerweile hatten die Bergbremsen ihre verwandten Flussbremsen über das nahende Sonntagsmahl informiert, so dass diese in den Prims-Auen bereits warteten. Apropos wateten - durch den weichen Schlamm und die Gewässer entlang der Prims wateten die drei Musketiere und waren dadurch so langsam, dass sie leichte Beute der Mord lüsternen, fliegenden Wegelagerern wurden. Endlich in bewohnten Gebiet angekommen (die Grafschaft Piesbach, die sogleich in Pissbach umbenannt wurde) konnten dann die Wunden erstversorgt und die letzten Kilometer nach Nalbach unter die nassen Sohlen genommen werden. Wegen der Sichtbehinderung durch den Regen wurde die Eisdiele verfehlt, so dass Siramis seine beiden Kameraden kurzerhand in sein Schloss (die Herrin war nicht zu Hause) einlud. Trotz mannigfaltiger Unbill waren die drei Herren gut gelaunt und konnten bei Kaffee und Kuchen ihre furchtbaren Erlebnisse verarbeiten. --Vielen Dank für Euren Einsatz und ein grosses LOB !!--- Bernd
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Susanne

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Re: Nachlese zur Wanderung am 28.07.
« Antworten #1 am: 28.07.13 um 20:30:42 » |
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Eine tiefe Verbeugung an die unermüdlichen und unerschrockenen und glorreichen Wanderer! Damit die Stechschmerzen nicht umsonst waren, könnt ihr euch doch der Forschung zur Verfügung stellen: http://www.mueckenatlas.de/Default.aspx Lg Susanne
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Olga

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Re: Nachlese zur Wanderung am 28.07.
« Antworten #2 am: 30.07.13 um 11:39:23 » |
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Seid gegrüßt Ihr Herren Pathos, Patros und Siramis, hab' selten beim Lesen der Nachlese so gelacht Während ich mich am Sonntag morgen gemütlich nach einer Grillfête mit Biergenuss in meinem "trockenen" Bett räkelte und bei weit offenem Fenster genüsslich den Regen plätschern hörte, musstet Ihr Armen Euch einer quälenden und plagenden Tortour aussetzen. Immerhin konntet Ihr bei Kaffee und Kuchen in einem Schloss (ohne Schlossherin) Eure Erlebnisse verarbeiten, da wäre ich dann gerne wieder dabei gewesen. Grüße vom Campus an die Helden des vergangenen Sonntags "aus meiner kleinen trockenen Werkstatt (9 qm)" mit Blick ins Grüne
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