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Thema: 14.3.10 Nachschreibe Rodalber Felsenweg (Gelesen 54 mal) |
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Gerhard

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Bevor es weitere (berechtigte) Rüffel wegen nachlassender Nachlese-Schreiblust gibt... Am 14. März trafen sich 9 Wandersleut (Anette, Siv, Susanne, Bernd II, Gerhard Jörg, Peter, Petrus und Thomas N.) in Rodalben neben dem Bahnhof. Angesagt war ein Teilstück des insgesamt 42km langen Felsenwanderweges. Trotz einer Feier in der Familie ließ Bernd es sich nicht nehmen die Tour trotzdem zu führen. Noch auf dem Parkplatz verglichen Bernd und Peter ihre Geräte, bevor es fast pünktlich losging. Erst nach Durchquerung eines Ortteils erreichten wir den Wald. Es blieb uns nicht erspart nun ständig bergauf zu gehen. Dank der guten Beschilderung mit "F" und Bernds ständigem Blick auf sein Teil kamen wir gut voran und nie vom rechten Weg ab. Vorbei an vielen Felsen mit beeindruckenden Eiszapfen die zu Speerwurfeinlagen einluden. Die Mittagsrast fand mangels besserer Gelegenheit mitten auf dem Wanderweg an einem kleinen Felsen statt. Höhepunkt der Tour war die imposante Bärenhöhle. Mit 40m Tiefe und fast 10m Höhe die größte Naturhöhle in der Pfalz. Genau am Ende der Höhle befindet sich eine stark fließende Quelle. Bewaffnet mit einer Taschenlampe machte sich Peter sogleich an die Erkundung. Nach kurzer Rast führte uns der Weg zurück in Richtung Rodalben. Das letzte Felsengebilde war der Bruderfelsen mit seinen Säulen aus Buntsandstein. Einige der wenigen Wanderer die uns entgegen kamen bewunderten aus den Augenwinkeln Bernds und Peters Geräte, die sie offen und Stolz geschwellt zur Schau trugen. Nachdem wir den Wegweiser "Stadtmitte" sahen, gab es keinen Halt mehr. Wir verweigerten den Gehorsam und schlugen, entgegen Bernds Flehen die F-Route weiter zu laufen, den Weg Richtung Stadtmitte ein. Kurz darauf standen wir wieder auf dem Parkplatz. Rätselraten erzeugte die Längendifferenz von Bernds und Peters Apparate, schienen doch beide gleich gut gebaut. Sechs Wandersleut besetzten den letzten Tisch inmitten der "Silver Generation" im nahe gelegenen Cafe Bold. Der Weg war wegen der Schneereste teilweise beschwerlich zu gehen. So saßen wir ziemlich geschafft im Cafe. Ein seltenes Bild zeigte Peter, dem fast die Augen zufielen. (Was er in der Nacht zuvor gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.) Leider hatten die Kuchen- und Tortenstücke nicht die üblichen Pfälzer Dimensionen. Kommen die neuen Cafe-Betreiber doch aus dem Schwabenlande... Dank an Bernd für die Wahl der Tour und für die, bis kurz vor der Stadtgrenze, souveräne Führung.
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