Gerhard

|
Hallo ihr grobprofilierten! Heute mal von mir eine Tour-Nachlese. Am Wahl-Sonntag trafen sich in Herbitzheim 10 Zwei- und 1 Vierbeiner zum Start einer weiteren Tafel-Tour. Im Einzelnen waren dies (schön dem Alphabet nach): Andreas, Anke, Dirk, Gerhard, Gudrun, Margret, Martina, Stefan, Thomas, Ute und Vierbeiner Loba. Die mäßige Teilnehmerzahl lässt darauf schließen, dass das „Sommerloch“ noch nicht überwunden ist. Oder lag´s am Wahl-Sonntag? Am Wetter kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Unser Wetterwart Stefan hatte ein super Wetter bestellt und mitgebracht. Kompliment! Die genaue Startzeit von 11:00 Uhr konnte leider nicht eingehalten werden, da Thomas sich mal wieder in den Weiten des Saarlandes verfahren hatte. Oder war es Gudrun? Als wir dann komplett waren gab es eine weitere Verzögerung. Ute packte ihren erst vor Stunden selbst gebackenen Pflaumen-Hefe-Blechkuchen mit Zimt und Mandeln aus. Mmmm, lecker! Da konnte man(n) schlecht nein sagen. So gestärkt ging es dann los. Aber nach kaum 10 Schritten zeigte die Tourführung bereits eine kleine Schwäche (die einzige übrigens...). Geht´s rechts oder geht´s links? Nach rechts! Nach ca. 50m: Halt! 60m zurück. Da war auch die erste Kochmützen-Markierung versteckt. Ab jetzt lief es Dank Buch und Karte reibungslos. Selbst eine so präzise Beschreibung wie:“...bleiben auf diesem Weg, bis wir auf einen anderen stoßen...“ wurden gemeistert. Andreas kommentierte treffend diese Beschreibung: Vom Saarländer für Saarländer...! Als Pfälzer möchte ich dem nichts hinzufügen. Eine erste Rast gab es an einem Aussichtspunkt auf, äh, ich glaube es war Wolfersheim. Kaum hatten wir Nahrung und Getränke ausgepackt, zauberte Martina aus ihrem Rucksack eine Blechdose mit selbstgebackenen Nussecken, verfeinert mit Kokos und Schokolade, die herumgereicht wurde. Mmmm, Prima! Weiter ging es über mal schmale verwachsene Pfade, mal breite Ackerwege, über Wiesen, an Waldrändern vorbei. Und immer wieder herrliche Blicke auf den Bliesgau. Diese Tour hätte auch den Namen „Panorama-Tour“ verdient. Die Buchbeschreibung hat nicht gelogen: „Der Anblick dieser grenzenlosen Weite taugt für ein Postkarten-Idyll.“ An der unbewirtschafteten Krehberghütte machten wir unsere zweite und letzte Rast und sorgten dafür, dass Martina die Nussecken-Blechdose leer weiter tragen musste. Nach etwa 4 ½ Stunden erreichten wir wieder das Bürgerhaus wo unsere Autos auf uns warteten. Hier gab es dann noch die Reste von Utes Pflaumenkuchen. Ein Teil ging anschließend in Herbitzheim Kaffee trinken, wobei die Lust auf Kuchen erstaunlicherweise nicht so groß war. Sonnige Grüße aus der Pfalz! Gerhard PS: So, jetzt hoffe ich bloß, dass Martin in seinen nächtlichen Träumen nicht von piekenden Nussecken gequält wird. (Martin, ich hoffe Du hast meinen Kommentar unter Annas „Etappennachlese “ (Tour v. 4.9.05) gelesen...)
|
|
|
|
|