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Thema: 04.09.005 Felsenweg Waldhölzbach (Gelesen 68 mal) |
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Anna

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Bei strahlendem Sonnenschein machten sich acht Wanderinnen und Wanderer gut gelaunt auf dem Weg (Beppo, Martin, Bernd, Thomas, Martina, Gudrun, Ralf und Anna) um den Felsenweg zu erklimmen. Der Einstieg in den Weg war schnell gefunden und die Strecke war sensationell gut beschildert! Frohen Mutes ging es den ersten Anstieg zum Teufelsfelsen hinauf und – hoppla – da waren wir doch schon mal! Stimmt, da war eines der wenigen berühmten Schilder des Saarlandrundwanderweges, dem wir hier kurz folgten. Die mutigsten bezwangen den Teufelsfelsen und genossen die herrliche Aussicht. Bernd und Martin genossen die erste Sinnenbank Über einen schmalen Trampelpfad wieder herunter ins Tal – über Steine durch einen Bach – vorbei an der ersten Waldkneipanlage - nach dem Grenzübertritt zu Rheinland-Pfalz - einen steilen Hangweg den Berg hinauf. Die einsame Birke wurde gefunden und wir finden die Abzweigung den Wald hinunter – einen Graben. Hier wird erstmal mit Blick auf den Graben die erste Rast eingelegt und sich Mut gemacht. Dann aber ging es frisch gestärkt entlang des historischen Grenzgrabens wieder bergab. Am ersten Grenzstein macht Martin den Test. Er macht einen Schritt auf feindliches Gebiet und steht für kurze Zeit in der Pfalz! Voller Erstauen stellt er fest, dass es gar nicht weh getan hat Am Ende des Grabens stoßen wir auf den Lannenbach, dem wir nun bergab weiter folgen. Spätestens hier wird auch dem Letzten klar. Wir sind nicht alleine unterwegs …. Bei der Schutzhütte um die wir streng nach Wanderanleitung links herum gegangen sind, trafen sich am großen Wegekreuz eine Vielzahl von Wanderern, die dann gemeinsam mit uns ihren einsamen Weg bergab am Bachlauf über einen schönen Waldlauf fortsetzten. Unten angekommen ging es mal wieder über Trittsteine auf die andere Bachseite und dann steil über ein Geröllfeld hinauf zum Bärenfelsen. Oben Luft holen und dann der Blick auf die Felswand steil hinunter. Die Wagemutigsten versuchten sich im Klettern in der Wand, die anderen stiegen auf felsigen Pfaden durch den Hang nach unten. Der Weg endete mal wieder in einer Kneipanlage. Auch hier berührten wir wieder den Saarlandrundwanderweg. Es war die Scheidener Kneipanlage. Peter wird sich sicherlich an die damals stattgefundenen Wasserstauspiele erinnern Hier wurde erstmal Mittagsrast gemacht auf der Brückenmauer mit Blick auf den Weiher. Hier wurde schon mal über die nächste Tour philosophiert. U. a. kam hier der Vorschlag, man könne ja mal die nächste Tour am Staden machen, da wäre dann sicherlich etwas weniger los …. Weiter ging es dann mal wieder bergauf, an Streuobstwiesen vorbei zum nächsten Gipfel, dem Adelsfelsen. Und hier die nächste Sinnenbank. Leider belegt. Die Aussicht aber wirklich toll. Und der Blick nach unten auch. An seilgesicherten Passagen ging es nun wieder bergab ins Tal um dann selbstverständlich wieder steil den Berg auf der anderen Seite hinauf zum höchsten Punkt der Tour, zu einer Felsformation mit dem Namen Römerburg. Auch hier wurde wieder geklettert um dann wieder ein Stück den Berg hinunter zum keltischen Kultplatz zu gelangen. Hier gab es das "Bild des Tages", den keltischen Kultplatz mit „Hund“. Die Blutrinne wurde nicht wirklich 100%ig gefunden und ein freiwilliges Opfer fand sich auch nicht … Also ging es wieder hinunter ins Tal. Wobei die Stimmung stieg und die Witze über die Einsamkeit und Dekadenz der Strecke zunehmend für Heiterkeit sorgten. Doch – wie sollte es anders sein – man musste den nächsten Berg hoch. Dieses mal ging es über eine Brücke und steil hinauf – teilweise über Stege in Serpentinen zum Schlagenfelsen. Jetzt ging es über eine Wiese „drehkreuzgesichert“ kurz durch den Ort Scheiden zu einem der schönsten Aussichts- und Relaxpunkte der Strecke. Zwei Sinnenbänke luden ein zum Rasten. Was wir auch reichlich genutzt haben. Martin nutzte die Zeit zum Kleiderwechsel, oder wollte er uns nur seinen Waschbrettbauch zeigen?? Gemäß Instruktionen des Wanderführers kam die Sonne raus und nach der „Prise Sonnenschein“ wanderten wir leicht bergab durch den Wald mal wieder runter ins Tal zu unserem alten Weggefährten dem Lannenbach. Durch ein schönes Wiesental, durch einen Buchwald und über einen gut begehbaren Wiesenpfad landen wir an einen Angelweiher. Zum Abschluß ging es jetzt noch über den Barfußwanderweg zurück nach Waldhölzbach. Hier haben wir die Tour bei Eisbechern und Getränken im Forellenhof ausklingen lassen. Alles in allem eine sehr schöne Wanderroute – wenn auch an diesem Wochenende von vielen Wanderern heimgesucht.
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Anna Werner
Mobil: 0172/66 13 960
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Martin

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Re: 04.09.005 Felsenweg Waldhölzbach
« Antworten #1 am: 05.09.05 um 12:29:40 » |
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Hallo Anna, eine wirklich ausführliche, wenn auch nicht ganz korrekte Nachlese. Drei Dinge möchte ich entschieden dementieren: 1. Nicht Bernd und Martin lagen auf der ersten Sinnesbank sonder Bernd und Thomas. Ich würde diese Sonntage niemals dazu nutzen, mich faul auf eine Bank zu legen. Ich bin doch noch bei Sinnen. 2. Der kurze Schritt in die Pfalz tat zwar zuerst nicht weh, aber als ich abends unter der Dusche stand, wurde mir schwarz vor Augen und ich sah einen weißen Hund mit einem Pfälzer an der Leine. Perverserweise wurden beide von Sahnetorten umflogen. Ich werde dringend darüber mit meiner Therapeutin reden müssen. 3. Ich habe keinen Waschbrettbauch. Sowas gab's früher. Heute habe ich eine Waschtrommel. Das ist wesentlich zeitgemäßer. (An der Stelle nochmals vielen Dank an Bernd für seine diesbezügliche Bemerkung, ich werde es nicht vergessen). Ansonsten bin ich sehr gespannt auf Dein erstes Buch (Anna nicht ganz allein im Wald?) und freue mich auf die nächste Tour mit Euch allen (und damit meine ich auch wirklich ALLE). Bis dahin Martin
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Anna

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Re: 04.09.005 Felsenweg Waldhölzbach
« Antworten #2 am: 05.09.05 um 12:37:25 » |
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Hallo Martin, zu Punkt 1 gebe ich dir vollkommen recht. Wahrscheinlich war ich noch von der Fotonachlese so geblendet, daß ich hier "völlig von Sinnen" die Sinnenbankbeleger verwechselt habe Wie immer - ein Hochgenuß deine Kommentare zu lesen Danke für die Korrektur und Richtigstellung! Asche auf mein Haupt. Nach Durchsicht der Bilder wird dich mancher sicherlich eher Hochachtungsvoll als "Bergziege" bezeichnen zu Punkt 2: hoffentlich bekommst du keine Pickel .... und zu Punkt 3: da kann sich ja jeder selber sein Urteil zu bilden In Vorfreude auf ebenfalls weitere Touren mit möglichst vielen Teilnehmern und deine Ausführungen Anna
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Anna Werner
Mobil: 0172/66 13 960
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Gerhard

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Re: 04.09.005 Felsenweg Waldhölzbach
« Antworten #3 am: 10.09.05 um 13:49:07 » |
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Hallo Martin! Zutiefst erschüttert habe ich deine Zeilen gelesen. Dass dir selbst Stunden nach Berühren pfälzischen Bodens schwarz vor Augen wurde ist nicht verwunderlich. Du hast dich ohne mentale Vorbereitung auf Pfälzer Boden gewagt. Respekt! Zur Immunisierung könnte ich dir ein kleines Eimerchen mit original Pfälzer Erde mitbringen. Zuerst nur vorsichtig daran riechen, danach erstmals Kontakt mit einem (!) beschuhten Fuß und am Schluss der Palatina-Terra-Therapie steht das Berühren der Erde mit bloßen Händen. Aber lass dir Zeit! Wir kriegen das schon hin. Gut Ding braucht Weile. Dass du beim Duschen einen weißen Hund mit einem Pfälzer an der Leine gesehen hast, lässt nur einen Schluss zu: Du vermisst mich! Du vermisst uns! Ach Martin..... Dass wir bei deiner Halluzination von Sahnetorten umflogen wurden, könnte auf noch nicht bewältigte (sozusagen unverdaute) Besuche bei dicken Tanten mit fetten Cremetorten zurückzuführen sein. Oder schlicht weg auf egoistischen Futterneid schließen lassen. Oh, weh, da sind wohl mindestens 10 Extra-Stunden bei der Therapeutin angesagt. Gute Besserung und sonnige, mitleidsvolle Grüße aus dem Pfälzer Hochland! Gerhard
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