Luzi

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Tour de France bzw. Tour de Balance am 21.08.2005
« am: 31.08.05 um 11:12:26 » |
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Nachdem aufgrund ausführlicher Wegbeschreibung und trotz Umleitung in Spicheren alle Wanderwilligen und Wanderfähigen den Treffpunkt im französischen Alsting erreicht hatten, machte sich eine harmonische Gruppe aus 8 Wanderern (Susanne, Peter, Ute, Anette, Dirk (Beppo), Bernd, Jörg und Luzi) gegen 11.11 auf den Weg. Zuerst wanderten wir auf schmalen Waldwegen zur Marien-Gedenkstätte oberhalb von Grosbliederstroff. In zügigem und harmonischem Tempo ging es dann über breite Feldwege an Feldern und Waldesrand entlang bis wir wieder in den Wald einbogen. Auf schmalen Waldwegen schlängelnden wir uns kreuz und quer durch den dichten Wald. Nachdem auch die Letzten in der Gruppe die Orientierung verloren hatten und schon erste Zweifel an der Qualität der Wegführerin aufkamen, erreichten wir wieder den Parkplatz und somit das Ende der ersten von insgesamt zwei zu wandernden Schleifen. Auf unserem weiteren Weg nach Spicheren konnten wir völlig ausgeglichen zunächst eine schöne Fernsicht u. a. auf den Saarbrücker Eschberg und den Flughafen Ensheim genießen, um dann beim Gang über die Schienen des ehemaligen Kalkbergwerks unseren Durst nach Kultur (in diesem Fall Industriekultur) zu löschen. Die kleine Erkundung einer Tunnelanlage durch wissbegierige Wanderer wurde spontan zur vereinzelten Nahrungsaufnahme genutzt. In Spicheren angekommen machten wir einen kleinen Umweg zur Mairie um dort auf den schönen, neuen Bänken unser verdientes Mittagspäuslein zu nehmen. Beim nachfolgenden Gang durch die Dorfmitte konnten wir nur schweren Herzens und dank bereits voller Mägen den vielfältigen Versuchung in Form von Kuchen und Grillköstlichkeiten widerstehen, die auf dem vermutlich eigens für uns gegebenen Festes angeboten wurden. Nachdem wir Spicheren durchquert hatten ging es völlig relaxt am Wald entlang bis wir schließlich ins tiefe Tal abstiegen, welches einen nachfolgenden mächtigen Anstieg vermuten ließ. Diesen schafften wir trotz kurzzeitig einsetzenden leichten Regens aber auch mühelos und hatten uns unsere Abschluss-Einkehr somit redlich verdient. Schweren Herzens mussten wir dieses Mal auf die Einkehr im Restaurant Woll verzichten und trösteten uns alternativ mit Käse- und Schokoladenkuchen bei „Chez Luzi“. Während draußen der Regen niederprasselte wurde die Tour Revue passieren gelassen und im Hinblick auf die so harmonische Wanderung spontan von „Tour de France“ in „Tour de Balance“ umbenannt. Gut gestärkt konnten dann auch die letzten Meter zurück zum Parkplatz locker, harmonisch und trockenen Fußes genommen werden.
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