Thomas

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Am sommerlichsten 1. Mai seit Menschengedenken machten sich Susanne, Peter, Siv, Petrus, Anna, Ralf, Anke, Stefan, Bernd, Irmhild, Gudrun, Jörg und Thomas auf den Höhenweg von Mettlach nach Taben-Rodt. Nach Lösung des mittlerweile üblichen „Ach-hier-seid-ihr-wir-haben-euch-auf-der-anderen-Seite-gesucht“-Problem s wurde der steile Anstieg tapfer bewältigt. Die Frage, ob der Abstecher zum Teufelsschornstein gemacht werden sollte, wurde durch Mehrheitsentscheid verneint. Dies hinderte zwei namentlich nicht genannte Mitwanderer freilich nicht, aktiven Minderheitenschutz zu beanspruchen und den Abstecher doch zu unternehmen. Zur Mittagspause fand die Wiedervereinigung der Gruppe statt. Auch das war ja nichts Neues. Es hätte uns allerdings starkes Kopfzerbrechen bereitet, wenn die Nachzügler diesmal auch Loba an der Leine gehabt hätten. Da dies nicht der Fall war, konnte bald der Wendepunkt der Tour, die Michaelskapelle in Taben-Rodt, angesteuert werden. Die kurze Ratlosigkeit ob der nur im Wanderführer erwähnten, in der rauen Wirklichkeit aber fehlenden „Blauen Eins“ hat uns nicht davon abgehalten, nach entsprechender Aufmunterung durch Einheimische den letzten Anstieg der Etappe in Angriff zu nehmen. Der Rückweg war ein am Sonnenstand ausgerichtetes schleifenförmiges Wandern durch den Wald, da die versprochenen Wegmarkierungen uns nicht begegneten. Ohne nennenswertes Verlaufen konnte die Maiwanderung mit einem Eis in der Mettlacher Altstadt standesgemäß beendet werden.
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